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dentalfresh #3 2006

dentalfresh

Ausgabe 2006 #3

Inhaltsverzeichnis

Die Artikel

Johan Wölber, 2. Vorsitzender des BdZM e.V.
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Redaktion
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Redaktion
(Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/df) Die Landesstiftung Baden-Württemberg fördert im Rahmen der Ausschreibung “Master Online” die Einführung dreier neuer Aufbau-Studiengänge an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Landesweit waren 26 Anträge ins Rennen gegangen, von denen es fünf in die Endauswahl schafften. Die Albert-Ludwigs-Universität ist mit drei geförderten Studiengängen die erfolgreichste Antragsstellerin
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Redaktion
Mit dem Thema “Orale Medizin” findet in diesem Jahr vom 17.-18. November in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Deutscher Oralchirurgen der 2. Deutsche Zahnmedizin Studententag in Berlin statt. Der Zahnarzt als Oralmediziner wird im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, die das Motto “Zahnmedizin ist Medizin” zum Gegenstand haben wird. Namhafte Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden auch dieses Jahr wieder viele interessante Beiträge liefern...
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Prof. Dr. Harald W. Lösgen, Arzt für Innere Medizin, Gastro- und Enterologie, Prodekan der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Universität Witten/Herdecke
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Dr. Cheryl Lee Butz, Caroline Goebel und Dr. Eva Rübsam
Bereits 1898 wurde von der Regenerationsfähigkeit der Zahnpulpa bei bleibenden Zähnen berichtet. Auch schon damals wurde ein bakterienarmes Präparationsgebiet und ein dichter Verschluss des Zahnes vorausgesetzt....
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Redaktion
Trotz eines kontinuierlich steigenden Mundhygienebewusstseins sind Erkrankungen des Zahnhalteapparates in Deutschland ein verbreitetes Problem: 75 Prozent aller über 35-Jährigen leiden an einer Zahnfleischentzündung. Hier ist eine möglichst frühe Behandlung wichtig, da sonst irreversible Schäden drohen. Der PSI ist eine einfache Methode zur ersten Bewertung des Zahnfleischzustandes. Mittels einer speziellen Sonde wird die Tasche zwischen Zahn und Zahnfleisch untersucht und ihr Zustand klassifiziert (“Screening”). Diese Untersuchung ist weitgehend schmerzfrei. Der Zahnarzt führt die Sonde vorsichtig zwischen Zahn und Zahnfleisch ein und tastet damit behutsam um den Zahn. Er achtet dabei auf die Sondierungstiefe, die Blutungsneigung sowie die Rauigkeit der Zahnoberfläche. Der Befund wird in Codes von null bis vier klassifiziert: Code null steht für gesundes Zahnfleisch, eins und zwei weisen auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin, die unbehandelt zu einer Parodontitis führen kann. Weitergehende Untersuchungen sind geboten, wenn die Werte drei und/ oder vier festgestellt werden. Sie weisen auf eine mittelschwere oder schwere Parodontitis hin. Aufgrund der Diagnose kann der Zahnarzt eine zielgerechte Behandlung einleiten.
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André Schöne
Zahnfarbbestimmung kann man nicht lernen!” Stimmt nicht: Erstmals wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem die Zahnfarbbestimmung erlernt und sogar trainiert werden kann. “Bisher hing es vom Naturtalent und der Erfahrung des Farbnehmers ab, inwieweit die Farbe eines neu einzupassenden Zahns so bestimmt wurde, dass er nicht als künstlich auffiel”, sagt Prof. Dr. Holger A. Jakstat, Leiter der Vorklinischen Propädeutik und Werkstoffkunde am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Leipzig und Entwickler der einzigartigen Trainingsmethode.
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Stephan Grüner, Geschäftsführer der eazf
Drastisch veränderte gesetzliche und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen bringen inzwischen auch etablierte Praxen in betriebswirtschaftliche Nöte. Um eine Zahnarztpraxis auch in Zukunft erfolgreich führen zu können, bedarf es mehr als nur fachlicher Kompetenz. Vielmehr ist organisatorisches, wirtschaftliches und kommuni-katives Denken und Handeln gefragt. Patienten sind heute anspruchsvolle Kunden mit einer hohen Erwartungshaltung.
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Christine Summer, Fabian Hirsch
“Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen wo man geht und steht - aber mir tun alle Menschen leid, die hier nicht leben können!” - Anneliese Boedecker. Dieses Zitat zeigt sehr gut die Ambivalenz, mit der viele Studenten Berlin sowohl innerhalb als auch außerhalb der Universität erleben. Durch große Probleme, wie stark erhöhte Studentenzahlen und gekürzte Zuschüsse, wird das Leben eines Zahnmediziners erschwert, doch eine gute Atmosphäre unter den Studenten und engagierte Lehrende machen Schwierigkeiten oftmals wieder wett.
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Studierende München
Wir schreiben das Jahr 2006. Mittlerweile haben sich die Münchener Studenten an so einiges gewöhnen müssen. Nicht nur ohrenbetäubende Bohrungen und tonnenweise Bauschutt machten den Zahnmedizinstudenten der LMU seit dem Baubeginn im Juli 2003 das Leben nicht gerade einfach, sondern auch etliche Terminverschiebungen. So gab es gleich zu Beginn des Umbaus für die Kliniker ein Trimester, dem eine 9-monatige Baupause folgte. Für die Vorkliniker lief dagegen fast alles “normal” weiter. So starten die meisten ab dem 1. Semester mit dem TPK in das neue Studium. Die erste Herausforderung besteht in den ersten 2 Wochen darin, aus einem 10 x 5 x 5 cm großen Wachsblock einen 12 und 26 mit einem einfachen Küchenmesser als Werkzeug zu schnitzen. Man glaubt gar nicht, an welchen unbekannten Hautstellen man dadurch Blasen bekommen kann.
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Dr. Christian Birnbaum
Dr. Birnbaum aus Köln ist Rechtsanwalt und Fachbuchautor. In der dentalfresh schreibt er zu Fragen des Hochschulrechts und des Prüfungsrechts. Ergänzende Informationen finden sich auf seiner Homepage www.birnbaum.de
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Redaktion
Was bisher geschah: Ben hatte die letzten Wochen überwiegend allein verbracht. Er hatte sich voll und ganz dem Alltag verschrieben. Das einzige Highlight war die Fußball-WM. Irgendwie wollte er einfach nicht, dass mehr passiert in seinem Leben. Das ständige Auf und Ab hatte ihn müde gemacht. Doch nun trifft er Lea wieder. Nicht zuletzt wegen ihr wollte Ben einfach mal etwas Ruhe.
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Sonja Riehm
Das Thema “Kapitalvermögen” kann auch für Zahnmedizin-Studenten, Assistenten und Existenzgründer interessant sein. Insbesondere ist dieses Thema für diejenigen von Bedeutung, die das Glück haben, Kinder vermögender Eltern zu sein. Denn hier kann es für die Eltern günstig sein, einen Teil des Kapitalvermögens auf die Kinder zu übertragen. Auf diese Weise kann durch Ausnutzung der Freibeträge und der Steuerprogression nicht nur Einkommensteuer gespart werden, sondern darüber hinaus kann auch im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge Erbschaftsteuer gespart werden.
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Redaktion
Ach, nun beginnen Sie doch endlich.” Sofie Weißhaupt, 32-jährige Inhaberin einer erfolgreichen Werbeagentur, dauert die zahnmedizinische Behandlung am Universitätsklinikum der RWTH Aachen zu lange. Assistent Dr. Fug hat Michael Dieckmann, ambitionierter Zahnmedizin-Student im 9. Semester, mitgeteilt, er möge mit dem Setzen der Anästhesie noch warten. In wenigen Minuten sei er zurück. Doch das war vor 20 Minuten. Dieckmann gibt der Ungeduld der Patientin nach und fängt “schon mal an”. Die Behandlung geht schief. Weißhaupt verträgt die gewählte Narkose nicht, erleidet in der Folgezeit einen völligen Zusammenbruch und ist seither arbeitsunfähig. Wenige Wochen später erstattet sie Strafanzeige und klagt auf Schadensersatz. Gestern erhält Dieckmann von seinem Anwalt die Nachricht, es sei unklar, ob im Hinblick auf den absehbaren hohen Streitwert Deckungslücken in der Berufshaftpflichtversicherung des Universitäts-Trägers bestünden. Bereits tags zuvor hat die Hochschule ihrerseits Regressforderungen wegen grober Fahrlässigkeit angekündigt.
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Dr. Uta Hessbrüggen
Grau ist alle Theorie, heißt es. Und sie verblasst im Zahnmedizinstudium fast gänzlich neben all den praktischen Kursen. Wer rechtzeitig plant, hält bereits im Studium viele Trümpfe in der Hand: das beginnt bei der Erstausstattung, der Anmeldung zu den Kursen und der Beschaffung der benötigten Materi-alien, zieht sich durch das gesamte vorklinische und klinische Studium, wenn Material und Instrumente immer wieder Thema sind, und geht nach dem Examen erst richtig los ... Aus Diskussionen, die unter Kommilitonen noch “graue Theorie” waren, wird plötzlich Ernst, so zum Beispiel aus den Überlegungen zur Assistenzzeit, zur eigenen Praxis oder der Frage “Praxisübernahme oder Neugründung?”. Wer nicht nur plant, sondern sich auch rechtzeitig einen starken Partner sucht, erspart sich unnötige Umwege und Verzögerungen.
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Claudia Squara
“Weniger ist mehr” - so lautet der wohl bekannteste Leitspruch Ludwig Mies van der Rohes, mit dem er die Klarheit und Eleganz seiner Bauten aus Glas, Stahl und Beton beschrieb. Die Neue Nationalgalerie ist wohl das eindrucksvollste Architekturdenkmal, das der Architekt in Deutschland hinterlassen hat - und zugleich auch ein Stück spannende Berliner Geschichte.
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Julia Bolz
Unser Pass mit dem sudanesischen Visum ist angekommen. Nach wochenlangen Vorbereitungen und unzähligen Impfungen wird es ernst und am dritten August starten wir unsere Reise nach Afrika - von Frankfurt über Kairo nach Khartoum, der Hauptstadt des Sudans mit acht Millionen Einwohnern.
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Art Timmermeister und Jan-Philipp Schmidt
Nachdem der 1. Teil des Chiemsee-Curriculums zum Thema “Implantologie” von den teilnehmenden Fachschaftsvertretern ohne Ausnahme gelobt wurde, entschlossen wir uns also nun auch aus Münster, der Einladung von Professor Klaus Benner von der anatomischen Fakultät München zu folgen und uns auf den Weg an den beschaulichen Chiemsee im schönen Bayern zu machen. Thema des 2. Curriculum-Teils, der vom 21. bis 24. September stattfand, war diesmal “Implantatprothetik”. Am Donnerstag wurden wir von bunt bemalten Bauernhäusern in Seebruck begrüßt und da für den ersten Tag nur ein nettes Beisammensein auf dem Programm stand, konnten wir den strahlenden Spätsommersonnenschein am See genießen.
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Matthias Faber
Die Anreise war angenehmer als ich es mir vorgestellt habe. Nach über 30 Stunden im Flugzeug, und dem Flug über die Datumsgrenze, man erlebt also einen Tag zweimal, war ich zwar müde, aber nicht so schachmatt wie ich es mir vorgestellt hatte.
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