. .

Zirkonoxid

Die CAD/CAM Technologie macht es möglich, Restaurationen aus hochfester Keramik wie Aluminiumoxid und Zirkonoxid herzustellen. Lange Zeit waren Keramikrestaurationen im Seitenzahnbereich jedoch auf eingliedrige Versorgungen beschränkt. Die Einführung von Zirkonoxid als Dentalmaterial versetzt Kliniker jetzt in die Lage, im Front- und im Seitenzahnbereich durchgängig mit Keramikrestaurationen zu arbeiten. Dies ist teilweise der hohen Biegefestigkeit (fast doppelt so hoch wie bei Aluminiumoxid) und der hohen Risszähigkeit des Zirkonoxid-Keramikmaterials zu verdanken.

Zirkonoxidmaterialien für die Zahnheilkunde werden von verschiedenen Unternehmen angeboten. Diese Materialien bestehen aus mit 3% Yttriumoxid stabilisiertem tetragonalem polykristallinem Zirkonoxid und sind chemisch gesehen gleich. Häufig werden sie auch mit einer sehr geringen Konzentration von Aluminiumoxid (< 0,25%) behandelt, um ein Auslaugen des Yttriumoxids zu verhindern. Diese Kombination verleiht Zirkonoxid-Restaurationen Sicherheit und Langlebigkeit.

Zirkonoxid ist nicht gleich Zirkonoxid!

Obwohl Zirkonoxid-Keramikmaterialien chemisch gleich sind, können sie nach der Verarbeitung unterschiedliche mechanische und optische Eigenschaften aufweisen. Wer mit Zirkonoxid arbeitet, lernt die Unterschiede in der Bearbeitbarkeit (z.B. Nassfräsen und Trockenfräsen) und beim Sintern (z.B. Temperatur für den Vita™ YZ-Cube: 1530°C; Temperatur für Lava™-Gerüste: 1500°C, Temperatur für Cercon™: 1350°C) kennen.

Prinzipiell sind auf dem Markt vorgesintertes Zirkonoxid und HIP- (heiß isostatisch gepresstes) Zirkonoxid erhältlich. Das vorgesinterte Zirkonoxid wird gefräst, solange das Material noch eine weiche, kreideähnliche Konsistenz hat. Zum Errei¬chen der endgültigen Dichte wird es nach dem Fräsen erneut gesintert. HIP-Material wird im vollkommen gesinterten Zustand gefräst.

Die Produktion der vorgesinterten Rohlinge durch den Hersteller unterscheidet sich je nach der Bezugsquelle des Zirkonoxid- Pulvers und den gewählten Bedingungen für das Pressen und Vorsintern.

  1. Pulver
    Unterschiede im Zirkonoxid-Pulver beeinflussen die Festigkeit / Langzeitstabilität und Lichtdurchlässigkeit der Restauration. Lava™ Zirkonoxid bietet durch umfangreiche klinische Studien belegte klinische Leistung*, optimale Licht- durchlässigkeit und eine hohe Festigkeit.
  2. Pressbedingungen
    Pressbedingungen und Pressverfahren beeinflussen den Randschluss, die Festigkeit und die Lichtdurchlässigkeit der Restauration. Lava Zirkonoxid weist einen ausgezeichneten Randschluss und optimale Lichtdurchlässigkeit auf.
  3. Vorsintern
    Die Vorsinterbedingungen beeinflussen die Festigkeit des vorgesinterten Materials und seine Fräsbarkeit.
  4. Färben
    Das Färben des Zirkonoxids kann die Randpassung, die Festigkeit und die Lichtdurchlässigkeit des Materials beeinflussen. Gefärbtes Lava Zirkonoxid weist eine hohe Festigkeit sowie einen ausgezeichneten Randschluss und ideale Lichtdurchlässigkeit auf.

*siehe Studienbroschüre zum Download

Erfahren Sie mehr zu diesen Themen:

Zirkonoxid ist nicht gleich Zirkonoxid!

Die CAD/CAM Technologie macht es möglich, Restaurationen aus hochfester Keramik wie Aluminiumoxid und Zirkonoxid herzustellen.

PDF-Download

 

Lava™ Kronen und Brücken

Produkte von 3M ESPE im Blickpunkt der internationalen Forschung

PDF-Download

 

Technisches Produktprofil Lava™

Technische Infor-
mationen zu Kronen und Brücken aus Zirkonoxid

PDF-Download

Wir unterstützen die Initiative "2 Klicks für mehr Datenschutz" des Heise Verlags.

Facebook

Mehr als 600 Leuten gefällt zahniportal.de auf Facebook.

Junge Zahnmedizin in Deutschland

DENTS.DE ist das offizielle Internetportal des BdZA. Das Portal vernetzt und informiert junge Absolventen der Zahnmedizin bundesweit und begleitet sie in allen Fragen des Berufslebens – und darüber hinaus. » mehr

DENTS.DE Assistenzstellenbörse