Vorstellung Zahnmedizin Universität Hannover
In Hannover zu studieren bedeutet die Vorteile einer Landeshauptstadt zu genießen. Zur Expo 2000 wurde alles hübsch gemacht, die Fußgängerzone mit dem Hauptbahnhof an ihrem Anfang komplett modernisiert. Im Zentrum befindet sich der große Maschsee, der mit dem ihn umgebenden Park ein beliebtes Sport- und Erholungsgebiet ist. Außerdem mangelt es in der historischen Altstadt nicht an gemütlichen kleinen Kneipen und Gässchen. Kurzum, hat man als Student Zeit, Lust und Geld, gibt es genügend Möglichkeiten, sich in Hannover zu amüsieren!
Die ersten Zahnmediziner in Hannover begannen 1975 ihr Studium an der Zahnklinik, seitdem hat sich einiges verändert, aber auch sie begannen schon mit dem Kursus der zahntechnischen Propädeutik (TPK). Heutzutage halten einmal jährlich zum Wintersemester etwa 80-100 Studenten Einzug in unser Vorkliniker Labor im Kellergeschoss. Von nun an kann man sich langsam ,,nach oben" arbeiten. Im Zuge der Angleichung des vorklinischen Studiums an die Humanmedizin gibt es in Hannover seit diesem Semester Tertiale für die gemeinsamen Vorlesungen.
Von den technischen Kursen findet nur Phantom I während der vorlesungsfreien Zeit statt. Den Phantom II absolviert man direkt vor dem Physikum, so dass man für den technischen Teil der Prüfung eigentlich gut vorbereitet sein sollte.
Nach dem der Einstieg in das Studium durch den TPK, den Phantom I und II schon zu Buche geschlagen hat, kommt nach bestandener zahnärztlicher Vorprüfung für die Studenten der größte finanzielle Brocken, da alle Winkelstücke, Bohrer, Instrumente und einige andere Materialien selbst angeschafft werden müssen. Wie wohl auch an den meisten anderen Universitäten ist die Patientensituation und -organisation in Hannover besonders. Hauptsächlich finden drei Typen von Patienten in den Studentenkurs: der Komplizierte, der Anspruchsvolle oder der Sparfuchs. Dies hat den Vorteil, dass man mit vielen verschiedenen Situationen umzugehen lernt, dadurch bleibt die professionelle Zahnreinigung meist die einzige Routine bei der Behandlung.
Die Betreuung durch die Assistenten in der Klinik entspricht einem Verhältnis von zirka 1:6 und ist damit etwas besser als in der Vorklinik, wobei auch hier keine langen Wartezeiten entstehen.
Zu den Erfolgschancen bleibt noch zu erwähnen, dass die Bestehensquote im klinischenTeil etwas über der der Vorklinik liegt.
Dem Nachteil der hohen Kosten steht das Engagement vieler Professoren gegenüber, die nachhaltig bemüht sind, eine aktuelle und an der Forschungorientierte Lehre anzubieten, so wie es an einer Universität ja auch sein sollte.
Die Fachschaft in Hannover besteht hauptsächlich aus den Semestersprechern und einigen anderen mehr oder weniger engagierten Mitarbeitern. Es wird die Materialbestellung für die verschiedenen technischen Kurse übernommen, eine Erstsemestereinführung, ein Tag der offenen Tür und natürlich auch Partys werden durch die studentischen Vertreter organisiert.
Hannover freut sich schon, euch dann alle begrüßen zu dürfen.
Jan-Thomas Krause
Universität Hannover
Junge Zahnmedizin in Deutschland
DENTS.DE ist das offizielle Internetportal des BdZA. Das Portal vernetzt und informiert junge Absolventen der Zahnmedizin bundesweit und begleitet sie in allen Fragen des Berufslebens – und darüber hinaus. » mehr




