Zum Inhalt springen

Alginat: Dosierung und Anmischen

Bevor das Alginatpulver aus der Dose entnommen wird, muss zunächst die verschlossene Dose geschüttelt werden, um das Pulver aufzulockern. Dann wird das Alginatpulver in einem Anmischbecher mit Wasser vermischt, wozu man einen Anrührspatel zu Hilfe nimmt.

Für die exakte Dosierung des Alginatpulvers und des Wassers müssen die vom jeweiligen Hersteller mit gelieferten Messbecher bzw. -löffel verwendet werden. Fremde Dosierhilfen führen zu falschen Mischungsverhältnissen.

Das Pulver wird mit dem Messlöffel aufgenommen und der Überschuss durch Abstreichen mit einem trockenen Spatel entfernt.

Nachdem die benötigte Menge Pulver in den trockenen Anmischbecher gegeben wurde, wird die zugehörige Menge Wasser im Messbecher abgemessen (pro Löffel Pulver jeweils eine Eichstrichmarkierung). Die vom Hersteller angegebenen Verarbeitungs- und Abbindezeiten beziehen sich auf eine Temperatur von 23°C.
Die benötigte Wassermenge wird dann auf einmal zugegeben. Pulver und Wasser müssen dann schnell und kräftig durchmischt und innerhalb der vorgegebenen Mischzeit (s. Gebrauchsinformation) zu einer gleichmäßig glatten und homogenen Masse durchgespatelt werden. Dies gelingt am besten, wenn die Masse mit dem Spatel an der Wand des Anmischbechers entlang gedrückt wird. Um das Anmischen des Alginats zu erleichtern, sind auch automatische Anmischgeräte entwickelt worden, bei denen entweder die abgemessenen Mengen Alginatpulver und Wasser in das Gerät eingefüllt oder vordosierte Kapseln, die bereits Pulver und Flüssigkeit enthalten, verwendet werden.


Der Leitfaden Alginat (Download des PDFs, 588 KB) wird im Rahmen der Heraeus Kulzer Studentenkurse verteilt und erfreut sich ähnlicher Beliebtheit wie die Goldene Reihe. Wenn ihr mehr zum Engagement von Heraeus Kulzer bei den Studenten wissen möchtet, schaut Euch die Heraeus Kulzer Partnerseite an!

Auch interessant

17.10.2018
Feste und funktionstüchtige Zähne bedeuten Lebensqualität. Problemlos sprechen und singen, genussvoll essen und schmecken, lachen und attraktiv aussehen – ohne Zähne ist das alles nicht möglich. Wenn Zähne verloren gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten sie zu ersetzen.
04.09.2018
Manche krankheitserregenden Bakterien, wie zum Beispiel Salmonellen, injizieren giftige Proteinmischungen in die Zellen ihres Wirts, um diese umzuprogrammieren. So können die Bakterien das Immunsystem des Wirts umgehen und dessen Gewebe erfolgreich besiedeln. Im Giftcocktail enthalten sind...
31.08.2018
Die Wurzel heutiger Zivilisationskrankheiten liegt möglicherweise in einer genetischen Mutation bei unseren Vorfahren vor etlichen Millionen von Jahren, verbunden mit hohem Zuckerkonsum und der Anlage größerer Fettreserven. Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Gicht sind Krankheiten, welche...