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Greifswalder Zahnmediziner ist jetzt Präsident der Weltkariesorganisation ORCA

Als Präsident möchte Prof. Christian Splieth die Kariesforschung international noch weiter vorantreiben
Foto: IDW / Privat

Seit dem Wochenende ist der Greifswalder Zahnmediziner und Wissenschaftler Prof. Dr. Christian Splieth von der Universitätsmedizin Greifswald Präsident der Weltkariesorganisation ORCA (European Organisation for Caries Research). Nach einer erfolgreichen internationalen Online-Wahl im Jahr 2017 hat der 55-Jährige das Präsidentenamt am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen ORCA-Weltkongress in Cartagena (Kolumbien) angetreten.

Karies ist eine der weltweit häufigsten Erkrankungen mit immer noch enormen Kosten für die Gesundheitssysteme. Die Kariesprävention ist allerdings eine wissenschaftliche Erfolgsgeschichte, denn mit Abklärung der Ursachen konnten wirksame Vorsorgemaßnahmen etabliert werden, die in vielen Ländern zu deutlichen Kariesreduktionen geführt haben. „Die wissenschaftliche Gesellschaft für Kariesforschung ORCA hat einen wesentlichen Anteil daran, dass Kinder, Jugendliche und auch zunehmend Erwachsene gesunde Zähne haben. Es ehrt Greifswald, dass unsere Arbeit auf diesem Gebiet mit der neuen Verantwortung internationale Anerkennung erfährt“, freute sich Christian Splieth. Der gebürtige Bremer ist Leiter der Abteilung für Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde an der Universitätsmedizin Greifswald.

Die Europäische Organisation für Kariesforschung (ORCA) ist eine wissenschaftliche Organisation, die die Mundgesundheit durch wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Kariologie fördert. Die Kariologie befasst sich mit den Erkrankungen der Zähne sowie deren Prävention und Therapie. Die Fachgesellschaft wurde 1953 als internationale Organisation mit Sitz in Amsterdam gegründet und vereint seitdem Zahnärzte aus der ganzen Welt.

Weitere Informationen unter http://www.orca-caries-research.org

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