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Mittwoch 20. Januar 2010

ÄZ/SPON: "Plasma-Jet" in der Zahnmedizin könnte Bohrer ersetzen

HOMBURG/LEIPZIG (dpa). Der Einsatz von Plasma in der Zahnmedizin könnte künftig eine Alternative zum unangenehmen und mitunter schmerzhaften Einsatz von Bohrern werden. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Oberflächenmodifizierung in Leipzig und der Universitätsklinik des Saarlandes in Homburg haben in Versuchen die Wirksamkeit eines sogenannten "Plasma-Jets" geprüft (J Med Microbiol 59, 2010, 206).

In dem Gerät wird Helium durch eine enge Düse geleitet und mit Mikrowellen angeregt, sodass es den nach fest, flüssig und gasförmig vierten Aggregatzustand, das Plasma, erreicht. Mit dem feinen Strahl kann die Oberfläche eines Zahnes gründlich und desinfizierend von schädlichen Bakterien gereinigt werden, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

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