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Ludwigs-Maximilians-Universität München

Univorstellung München

Die Münchener Studenten sind so einiges gewöhnt. Nicht nur ohrenbetäubende Bohrungen und tonnenweise Bauschutt machten den Zahnmedizinstudenten der LMU in der Umbauphase das Leben nicht gerade einfach, sondern auch etliche Terminverschiebungen. So gab es gleich zu Beginn des Umbaus für die Kliniker ein Trimester, dem eine 9-monatige Baupause folgte. Für die Vorkliniker lief dagegen fast alles "normal" weiter. So starten die meisten ab dem 1. Semester mit dem TPK in das neue Studium. Die erste Herausforderung besteht in den ersten 2 Wochen darin, aus einem 10 x 5 x 5 cm großen Wachsblock einen 12 und 26 mit einem einfachen Küchenmesser als Werkzeug zu schnitzen. Man glaubt gar nicht, an welchen unbekannten Hautstellen man dadurch Blasen bekommen kann.

Nach Herstellung eines absolut symmetrischen OK/UK-Gipsmodells, einer Aufwachsarbeit mit allen Dreipunktkontakten, welche per Lupe gezählt werden, einer Teilprothese so wie einer Einzelkrone, ist das 1. Semester erst einmal überstanden. Die Kosten für den ganzen Spaß belaufen sich auf 1.500 Euro für das vorklinische Instrumentarium, plus 200 Euro für die Küvette, plus 750 Euro für den SAM Artikulator mit Übertragungsbogen, plus 150 Euro Bohrerset, plus 250 Euro Gebrauchsmaterial ­- macht summa summarum 2.850 Euro für das erste Semester. Nicht schlecht! Natürlich kann man sich diese Dinge auch gebraucht kaufen.

Das erste Semester überstanden, warten im Phantom 1 eine Frontzahnbrücke mit Stiftaufbau, eine Seitenzahnbrücke von 24 auf 26 mit Verblendfenster auf 4, 5 und zu guter Letzt eine Totalprothese auf einen. In dem sechswöchigen Phantom 2, welcher in den SS-Ferien abgehalten wird, folgt noch eine weitere Seitenzahnbrücke von 45 auf 47 sowie eine teleskopverankerte 33 + 43 Totalprothese.

Natürlich sind die Außer-Haus-Fächer auch zu absolvieren, wobei seit der neuen Approbationsordnung der Mediziner, in München ,,MECUM" genannt, etliche kurzfristige Kursverschiebungen vor uns standen. So erfuhren manche z.B. erst eine Woche vor Semesterbeginn, dass ihr Biochemie-Kurs 7 Wochen später anfängt oder der komplette Physiologiekurs einen Tag vor Weihnachten ein Semester vorverlegt wird. In der Zwischenzeit hat sich das in den Außer-Haus-Fächern wieder ein wenig verbessert, wobei sich seit drei Semestern ein enormer Überhang an Studenten im erstenSemesterge bildet hat. Dies hatte zur Folge, dass im letzten SS 2006 zum ersten Mal der TPK und Phantom 1 nur noch halbtägig stattfand und das Kursprogramm dementsprechend reduziert wurde. Was soll man auch machen, wenn einem 120 Laborplätze für 142 Erstsemestler und zusätzlichen 60 bis 80 Phantomler zur Verfügung stehen. Dazu muss noch erwähnt werden, dass wir uns in München in der zweiten Bauphase befinden, in der alle Labore (Kons, Prothetik, Vorklinik) seit dem Juli 2006 umgebaut werden. Aller Voraussicht nach wird dieser Laborumbau im Januar 2007 fertig gestellt sein, d.h.seit Juli befinden wir uns in einer 6-monatigen Pause, denn unser offizieller Start für das WS06/07 ist am 22.01.07.

Der Umbau wird vor allem das Platzproblem in der Vorklinik verschärfen,denn die 120 Laborplätze werden auf 87 reduziert. Zukünftig werden alle Plätze mit dem Internet vernetzt sein, sodass es aller Voraussicht nach Pflicht für alle Erstsemester wird, einen Laptop zu haben, was unsere Ausgaben um ca. 1.000Euro steigen lässt. Wie lange wird der Laptop wohl halten, bei all dem Gipsstaub? ,,Wozu eigentlich einen Laptop?", wird sich der eine oder andere jetzt fragen. Dieser wird für die ca. zehn Präpsimulatoren benötigt, die einem via LCD-Bildschirm über den derzeitigen Präpwinkel Auskunft geben.

Hat man das Physikum hinter sich gelassen, geht es mit dem Phantom 3 im 6. Semester weiter. Dort erfolgt die Vorbereitung auf Kons 1 zum letzten Mal am Phantomkopf. Neben Inlaypräparations-Sequenzen werden auch Endo-, Kompositfüllungen, Inlay-Herstellungs- und PA-Abschnitte abgehandelt. Nicht zu vergessen ist das klinische Instrumentarium, für das man samt KFO-Set nochmals ca . 2.200 Euro hinlegen muss. Auch hier dürfte nach der Renovierung ein Platzproblem entstehen, da die Platzzahl von 53 auf ca.42 verringert wird.

Seit April 2005 sind die Behandlungssäle in der Kons, Prothetik und KFO mit komplett neuen Einheiten ausgestattet, welche alle vernetzt sind sowie über eine Intraoralkamera, DIAGNO dent und vieles mehr verfügen. Im Normalfall teilen sich ein Student aus Kons 1 (7. Semester), der vormittags behandelt, und ein Student aus Kons 2 (9.Semester), der nachmittags behandelt, eine Box. Beide sollten sich, wenn es zeitlich und menschlich funktioniert, gegenseitig assistieren, dabei kommt auf zehn Studenten ein Assistent. 30-minütige Wartezeiten sind keine Seltenheit. In der Prothetik sind aller guten Dinge drei, d.h. man teilt sich eine Box zu dritt im 8.und 10. Semester.

Da wir uns ja hier in München gerade in einer Baupause befinden, nutzen viele Studenten die Zeit, ihre Doktorarbeiten zu schreiben oder im Ausland zu Famulieren. Manch einen sieht man auch des Öfteren auf dem Oktoberfest, welches 500 Meter von der Zahnklinik entfernt ist. Um in Übung zu bleiben, werden derzeit bis zum Januar freiwillige Ambulanzdienste angeboten,in denen man ohne Zeitdruck arbeiten kann. Einige von uns laden in diesem Zeitraum ihre Akkus auf, um für das kommende Trimester im nächsten Jahr gewappnet zu sein, denn das WS wird erst Mitte April zu Ende sein und das darauffolgende SS schon Anfang Mai starten und erst Mitte August zu Ende sein. Das komplette Bauende steht noch nicht ganz fest, jedoch wissen wir nun, dass das Gröbste überstanden ist und das ist doch einiges wert. Auch Hesse sagte schon ,,Jedem Neuanfang wohnt ein Zauber inne". In diesem Sinne ,,O'zapft is".

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